Studie zur Wirkung der Fettsäure Butyrat
Eine Studie des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ klärte jetzt die entzündungshemmende Wirkung der von Darmbakterien gebildeten Fettsäure Butyrat auf: Ein weiterer Baustein zur Aufklärung darüber, wie die Zusammensetzung des Darmmikrobioms zum Beispiel zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen beiträgt. Diese Patient:innen weisen offensichtlich weniger Vielfalt auf.

Aktueller Wissensstand

Colon irritabile und Vitamin D

Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel ist mit einem erhöhten Risiko für kolorektale Karzinome und chronisch entzündliche Darmerkrankungen assoziiert. Studien zufolge spielt Vitamin D auch beim Reizdarmsyndrom eine wichtige Rolle.

Familiäres Darmkrebsrisiko

Die Rolle der Gene wird überschätzt

Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in einer aktuellen epidemiologischen Studie. Vermutlich wiegen andere Risikofaktoren wie etwa familiäre Ernährungsgewohnheiten schwerer als bislang angenommen. Das hat Konsequenzen für k&...

Regeneration von Stammzellen

Die Selbstheilungskräfte des Darms

Stammzellen sind verantwortlich für die Regeneration der Darmwand. Doch was passiert, wenn die Stammzellen selbst beispielsweise durch eine Infektion geschädigt werden? Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max- Planck-Instituts für ...

Juvenile idiopathische Arthritis

Ist eine gestörte Darmflora schuld?

Aus mehreren Studien ist bekannt, dass einige Autoimmunerkrankungen wie der Typ-1-Diabetes oder die rheumatoide Arthritis mit Änderungen in der Zusammensetzung der Darmflora verbunden sind. Auch bei der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) scheint die intestinale Darmmikrobiota ...

Gastrointestinale Blutungen

nur für Fachkreise Hohes Risiko bei kardiovaskulär Gesunden

Kardiovaskulär gesunde Menschen, die keine Thrombozytenaggregations- Hemmer (TAH) einnehmen, weisen ein höheres Risiko für gastrointestinale Blutungen auf als bisher angenommen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie vom Health Research Council of New Zealand.

Wirkung auf das intestinale Mikrobiom

Weniger Gluten für jeden gut

Neue Forschungsergebnisse, die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass eine glutenarme Ernährung auch die Gesundheit von Menschen, die nicht unter Zöliakie leiden, verbessern kann. Die Vorteile sind jedoch nicht auf das blo&...

Intestinales Mikrobiom

Probiotische Therapie nach Antibiose

Viele Antibiotika schädigen bestimmte intestinale Bakteriengruppen. Eine gezielte Therapie kann helfen, Kollateralschäden zu vermeiden. Zu diesen erfahrungsgemäßen Anwendungen gibt es noch keine flächendeckenden Studien. Jedoch: Wieder aufbauen, was zerstört ...

Kolorektales Karzinom

Risikoscore für Unter-50-Jährige

Ein Screening auf kolorektale Karzinome wird in den meisten Leitlinien ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. In den letzten Jahrzehnten ist aber auch die Inzidenz bei jüngeren Patienten deutlich angestiegen. Um Risikopatienten in der Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen identifizieren ...

Vorsorge beim kolorektalen Karzinom

ASS: Mindestens 6 Jahre, mindestens 160 mg/Woche

Dass die gute alte Acetylsalicylsäure (ASS) auch onkoprotektive Wirkungen hat, wurde schon in mehreren Studien gezeigt. Wie lange man aber welche ASS-Dosis nehmen muss, um in den Genuss des Krebsschutzes zu kommen, war bislang unklar. Daher analysierte man nun eine große Kohorte...

Helicobacter-pylori-Eradikation verbessern

Joghurt und Sauerkraut

Mehr als die Hälfte aller Menschen ist mit H. pylori infiziert, aber nur bei zehn bis 20% führt die Infektion zu Magengeschwüren oder -krebs. Zu den Hintergründen gehört neben genetischen und geographischen Faktoren auch die Ernährung. Den Unterschied macht m&...

 

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