Vitamin-D-Mangel ...

NATUR+PHARMAZIE 9/2005

... bei Senioren häufig

Durch Veränderungen des Lebensstils, der Bekleidung und des Freizeitverhaltens (geringere UV-Exposition, weniger alimentäre Vitamin-D-Aufnahme), aber auch durch altersbedingte Vitamin-D-Produktion steigt mit dem Alter auch das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. So sind in Dänemark ca. 80% der über 65-Jährigen ungenügend mit Vitamin D versorgt, 44% der Heimbewohner haben einen regelrechten Vitamin-D-Mangel.

Durch Veränderungen des Lebensstils, der Bekleidung und des Freizeitverhaltens (geringere UV-Exposition, weniger alimentäre Vitamin-D-Aufnahme), aber auch durch altersbedingte Vitamin-D-Produktion steigt mit dem Alter auch das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. So sind in Dänemark ca. 80% der über 65-Jährigen ungenügend mit Vitamin D versorgt, 44% der Heimbewohner haben einen regelrechten Vitamin-D-Mangel.

In allen dazu durchgeführten klinischen Studien führte eine Vitamin-D-Supplementierung, vor allem in Verbindung mit ausreichend Kalzium, zu signifikant verringerter Sturzhäufigkeit. Zur Prävention eines Vitamin-D-Mangels im Alter wird derzeit eine Substitution von täglich 800 I.E. Vitamin D plus 1200 mg Kalzium für Heimbewohner und 400 I.E. Vitamin D plus 1000 mg Kalzium für über 65-jährige, noch zu Hause lebende Senioren empfohlen. (GW)

Quelle: Mosekilde, L: Vitamin D and the elderly, Zeitschrift: CLINICAL ENDOCRINOLOGY, Ausgabe 62 (2005), Seiten: 265-281
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