Der Schmerz fällt nicht weit vom Stamm | Apotheken-Depesche 2/2016

Rückenweh ist erblich

Chronische Nacken- und Rückenschmerzen stellen eine globale Krankheitslast dar. Man fragte sich schon länger, wie viel erbliche Komponente in derartigen Problemen steckt.

Eine Studie untersuchte die „Intergenerations- Assoziation“ von Nacken-, hohen und tiefen Rückenschmerzen an 11 081 Personen aus Norwegen. 33% berichteten, unter den erfragten „spinalen Schmerzen“ zu leiden. Das Alter der Betroffenen (Nachfahren) lag um die 40 Jahre.
Dabei gab es eine konsistente Assoziation zwischen dem Auftreten der Schmerzen bei den Nachkommen und den Berichten über chronische dorsale Schmerzprobleme der Eltern (im Durchschnitt 60 Jahre alt). Die Assoziation bei einem Schmerz an mehreren Lokalisationen war stärker als bei Schmerzen an nur einer Stelle. Berichteten beide Eltern über Schmerzen an mehreren Stellen, erhöhte sich das Risiko für Nacken- und obere Rückenschmerzen bei den Nachkommen um 160%, für tiefe Lumbago um 140% und für multilokale Schmerzen um 210%. Ob Vater oder Mutter an Schmerzen litt, spielte für das Risiko der Kinder keine wesentliche Rolle. CB
Quelle:

Lier R et al.: Neck/upper back and low back pain in parents ... Eur J Pain 2015; 19: 762-71

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