Rhinosinusitis

Apotheken-Depesche 3/2019

Schnüffeltest als Diagnosetool?

Die Messung des ausgeatmeten Stickstoff- Monoxid, Fe(NO), dient bei Asthma als nicht-invasive Untersuchungsmethode. Eine Studie untersuchte nun die Anwendbarkeit der Messung von nasalem NO bei eosinophiler chronischer Nasen-Nebenhöhlen- Entzündung (ECRS).
Bei 25 Patienten mit chronischer Rhinosinusitis mit und 45 weiteren ohne Eosinophilie (ECRS bzw. nicht-ECRS) sowie bei 33 Gesunden bestimmte man den nasalen NO-Gehalt – oraler Fe(NO) minus nasaler Fe(NO). Bei allen Rhinosinusitis-Patienten war der nasale NO-Gehalt geringer als in der Kontrolle; in der ECRS - Gruppe wurde der signifikant niedrigste Wert gemessen. Der nasale NO-Gehalt korrelierte zudem negativ mit dem Stadium der Entzündung, bestimmt anhand der Lund - Mackay- CT-Bewertungsskala, korrelierte aber nicht mit dem Nasenpolypenwert oder dem nasalen Strömungswiderstand. Der optimale Cut-off für den nasalen NO-Wert zur Abgrenzung von nicht-ECRS und ECRS lag bei 77,3 bzw. 53,0 ppb. GH
ICD-Codes: J32.9
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