Eisenmangel | Apotheken-Depesche 1/2002

Verschafft Apotheken Profil

Eisenmangel ist sehr verbreitet, weltweit leiden laut WHO 1,5 Milliarden Menschen daran. Doch das Problem ist vielen Betroffenen gar nicht bewusst.

Mit der fundierten Fachberatung und einer stichhaltig begründeten Empfehlung der entsprechenden Präparate spricht die Apotheke einen enorm großen Kundenkreis an. Im Beratungsgespräch muss das Bewusstsein dafür geweckt werden, welche zahlreichen Symptome ein Eisenmangel hervorrufen kann: Fragen Sie Ihre Kunden z.B. gezielt nach Abgeschlagenheit, Müdigkeit, brüchigem Haar, Rillen in den Fingernägeln, Appetitmangel, Mundwinkelrhagaden... Menstruierende Frauen und Schwangere brauchen am dringendsten Eisennachschub. Beweisen Sie Kompetenz: - Informieren Sie über Eisenverlust und erhöhten Bedarf. Zeigen Sie dabei Fakten auf (Gefährdung des Kindes bei Schwangeren durch Eisenarmut etc.). - Sprechen Sie das Problem an, genügend Eisen aus der Nahrung zu beziehen (nur ca. 4 bis 30% des aufgenommenen Eisens werden verwertet). - Argumentieren Sie, dass ein manifester Eisenmangel nur die Spitze des Eisbergs ist und prälatenter wie latenter Eisenmangel behandelt werden müssen (auch wenn Symptome sich noch nicht oder bloß leicht bemerkbar machen). Stets zur Sprache kommen sollten folgende Tipps: - Eisenpräparate und eisenhaltige Nahrungsmittel nie gleichzeitig mit Milchprodukten, Milch, Kaffee, Tee und Vitamin E einnehmen. - Vitamin C verbessert dagegen die Resorption von Eisen deutlich. - Vegetarier müssen auf eine besonders ausgewogene Mischkost achten. - Und: erhöhten Eisenbedarf haben Schwangere mit 30 Milligramm und Stillende mit 20 Milligramm pro Tag. Räumen Sie auch mit der weit verbreiteten Fehlinformation auf, Spinat enthalte extrem viel Eisen. (ct)

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