Trockenes Auge | Apotheken-Depesche 9/2013

Augenbefeuchtung: Empfehlungen dem ­Schweregrad der Beschwerden anpassen

Kunden, die in der Apotheke über Symptome eines trockenen Auges klagen, sind häufig. Im Beratungsgespräch sollte den Betroffenen ein Befeuchtungsmittel empfohlen werden, das sich an der Ausprägung der Symptomatik orientiert. Außerdem sollten dem Patienten Tipps mit auf den Weg gegeben werden, wie sich das Risiko für erneute Beschwerden reduzieren lässt. So fühlt sich der Kunde rundum gut beraten. 

Kundin (etwa 25 Jahre alt): Guten Tag, ich brauche etwas für meine Augen ...

Apotheker: Welche Beschwerden haben Sie denn?

Kundin: (1) Ich habe das Gefühl, ich habe ein Sandkorn im Auge. Außerdem jucken und brennen die Augen. Und sie fühlen sie sich irgendwie müde an.

Apotheker: Hatten Sie derartige Beschwerden schon einmal?

Kundin: Ja, schon öfter. Ich war deswegen auch mal beim Augenarzt, der meinte, ich würde unter trockenen Augen leiden.

Apotheker: (2) Arbeiten Sie denn häufig am Computer?

Kundin: Ja, ich sitze den ganzen Tag vor meinem Rechner ...

Apotheker: (2) Ein Bildschirmarbeitsplatz oder auch das Arbeiten in einem klimatisierten Büro – das sind häufige Ursachen für trockene Augen. Was hat Ihnen der Arzt damals verordnet?

Kundin: Das war so ein Gel. Da wurden zwar die Beschwerden besser, aber ich hatte die ganze Zeit so einen Film auf dem Auge und konnte nicht wirklich gut sehen.

Apotheker: (3) Wie häufig haben sie diese Beschwerden?

Kundin: Immer wieder mal. Nicht jeden Tag, aber schon regelmäßig ...

Apotheker: (4, 5) Ich würde Ihnen in diesem Fall die Anwendung Hyaluronsäure-haltiger Augentropfen empfehlen. Der Wirkstoff Hyaluronsäure ist in der Lage, eine große Menge Wasser zu binden und sorgt so für die nötige Feuchtigkeit an der Augenoberfläche. Wird die Substanz in guter Qualität und in der richtigen Konzentration verwendet, sorgt dies für eine langanhaltende wohltuende Befeuchtung der Hornhaut ohne die Sicht zu behindern.

Kundin: Das klingt gut.

Apotheker: (4, 5) Diese Augentropfen – sie heißen Hylo-COMOD® – zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie weder Konservierungsstoffe noch Phosphatpuffer enthalten. Sie sind deshalb besonders schonend zum Auge.

Kundin: Und wie wende ich diese Tropfen an?

Apotheker: Tropfen Sie mehrmals pro Tag einen Tropfen in den Bindehautsack jedes Auges. Dann gehen die Beschwerden rasch zurück.

Kundin: Und wie lange soll ich das machen?

Apotheker:Die Tropfen sind gut verträglich, so dass Sie sie auch über einen längeren Zeitraum anwenden können.

Kundin: Das Präparat nehme ich. Kann ich sonst noch etwas tun?

Apotheker:(5) Ja, in Zeiten, in denen die Beschwerden häufiger oder stärker sind, können sie zusätzlich nachts eine Augensalbe mit Vitamin A verwenden.

(6) Außerdem können Sie mit ein paar einfachen Maßnahmen dazu beitragen, das Risiko für erneute Beschwerden zu reduzieren: Trinken Sie ausreichend und achten Sie auf ein gutes Raumklima mit ausreichender Luftfeuchtigkeit – insbesondere wenn in Kürze wieder die Heizsaison beginnt.

Vielen Dank für die Beratung! MW

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